Nofollow-Attribut & PageRank Sculpting Tutorial

Das nofollow-Attribut gibt Webmastern die Möglichkeit Suchmaschinen vorzuschreiben, dass sie externen Links nicht nachgehen. Folgende drei Gründe machen die Nutzung des nofollow-Attributes sinnvoll.

Untrusted Content:  Vor allem bei Blog-Comments, die schon seit längerem HTML-Links erlauben, kann man durch das nofollow-Attribut verhindern, dass Suchmaschinen im schlimmsten Fall unmittelbar unseriöse Seiten erreichen. Dies wird als “bad neighborhood” bezeichnet, wenn man auf unseriöse Webseiten direkt verlinkt oder von unseriösen Seiten Links auf die eigene Webseite zeigen. Suchmaschinen strafen “bad neighborhood” bekanntermaßen, sodaß negative Auswirkungen auf Rankings (Suchergebnisse) möglich sind. Primär sind es jedoch Comment-Spammer, die mit dem nofollow-Attribut abgeschreckt werden diverse Content Management System “anzugreifen”.

Paid Links: Suchmaschinenbetreiber wie zum Beispiel Google wollen vermeiden, dass die Suchergebnisse durch den Verkauf von Links beeinflusst werden können. Webmaster wird also nahegelegt, dass sie gekaufte Links mit dem nofollow-Attribut taggen, damit Suchmaschinen diese Links nicht für die Bewertung anderer Webseiten miteinfließen.

Crawl Priorization: Suchmaschinen-Crawler melden sich auf Webseiten nicht an, loggen sich nicht ein, registrieren sich nicht. Warum sollte man dann die Links wie “Register here” oder “Login” mit follow taggen? Natürlich macht es Sinn diese Links mit dem nofollow-Attribut zu tagen, damit Suchmaschinen andere Seiten erreichen, die man nützlicherweise lieber im Index hätte wie zum Beispiel Produkt- oder Kategorie-Seiten.

Und eben diese Crawl Priorization wie Google sie schön beschreibt, wird im SEO-Fachjargon auch PageRank Sculpting genannt. Mit Hilfe des nofollow-Attributes steuert man quasi den Juice der eigenen Seite auf die Unterseiten, die für den Webmaster wichtig sind und “verschwendet” das PageRank-Potential nicht an Links, die für Suchmaschinen überflüssig sind. (login, register…)

PageRank Sculpting und nofollow-Attribut heute

Matt Cutts (Suchmaschinen-Guru und Google-Mitarbeiter) Aussage auf der SMX lasst den Schluss zu, dass PageRank-Sculpting nicht mehr so stark gewichtet wird wie früher. Er beschreibt es so, dass die Zeit, die man aufwendet um PageRank-Sculpting zu betreiben sich nicht lohnt. Die offizielle Google Webmaster Support-Seite schreibt “…is likely to be a far more productive use of resources than focusing on crawl prioritization via nofollowed links.”

Auch Kevin Newcomb berichtet auf  Search Engine Watch über das Thema “Google Changes Course on Nofollow” und geht davon aus, dass die Suchmaschinen die PageRank-Sculpting Technik nicht mehr so stark bewerten wie früher. Ganz im Gegenteil spricht er sogar das Problem an, dass die steigende Anzahl von Kommentaren eines Blogs den Juice der internen Verlinkung kappt. Ich zitiere “…If there are two links in the post, and 98 links in the comments, the links within the article will be devalued, passing only 1/100th of the PageRank, instead of the 1/2 they used to pass.”

Die ausführliche Entwicklung des PageRank-Sculpting gibt es auf Search Engine Land zu lesen.

Strike! Google Pagerank Update 2009

Heute Nacht hat Google seine PageRank-Werte wiedermals einem Update unterzogen. Ich persönlich bin mit jeder Seite entweder um einen PR gestiegen (meist von 2 auf 3 oder von unranked auf 1). Jeder fängt mal klein an. Auf Sistrix Suchmaschinenoptimierung-Blog sind etliche Kommentare heute eingegangen von anderen persönlichen Erfahrungen von Webseiten-Betreibern. Interessant zum Nachschlagen.

Hier ist eine tolle Historie der vergangenen Google PageRank Updates für alle zum Nachlesen. Generell unterscheidet man zwischen dem TB-PageRank Update, welches den eigentlichen Wert des PageRanks aktualisiert und dem BL-Update. Das BL-Update oder auch Backlink Update aktualisiert alle eingehenden Links von Webseiten, aus deren Verhältnis letztendlich auch der PageRank ermittelt wird.

Wem das ganze zu komplex ist, der kann sich gerne das Video ansehen, ist sogar auf deutsch.

FUcamp in Furtwangen – FUcamp rockt

Heute mein zweites Barcamp dieses mal in Furtwangen. Unter dem Namen FUcamp, meiner Meinung nach sehr gelungene Namensgebung! Nach 4 Sessions ist Day1 des FUcamp heute für mich vorbei. Unter anderem hat Oliver Gassner über Getting Things Done referiert und eine interessante, polarisierende Diskussion angestoßen, die noch weit über die normale Sessionlänge draußen auf dem FUcamp Gelände “tagte”.

Ganz interessant war auch die Session über “Scrum”. Doch sehr theoretisch angesetzt hat sich nachher eine blühende Diskussion über die Umsetzung im Daily Business ergeben. War echt prima.

Positiv heute kann ich noch anmerken: Richtig gutes Essen, Live-Streaming der einzelnen Sessions (wenigstens in 3 von 6 Räumen). Insgesamt waren zwar nur 160 Leute auf dem FUcamp anwesende, aber dennoch hat die Besucherzahl die Prognosen wohl übertroffen.

Bin gespannt auf morgen.

Katy Perry get’s Polk’d by “Los Colorados”

Polk’d = ordenltlich verpolkat worden ist der Song von Katy Perry. Den Klang von Katy Perry kann ich fast nicht mehr ertragen, doch das Video hat der Melodie von Katy Perry’s Song “Hot’n'cold” nochmal gerettet. Scheinbar ungarische, deutsche oder polnische Polka-Spieler leisten hier ein ordentliches Cover. Da kann Katy Perry meiner Meinung nach abstinken.

Die Jungs haben mich gefesselt. Musste eben nochmal weitersuchen. Die Band schimpft sich wohl “Los Colorados” und scheint ihren Ursprung in der Urkaine zu haben.

Hier ein Video des selben Lieds von Katy Perry “Hot’n'Cold” aber dieses Mal hat der Trommler nur einen hohlen Karton zum Draufhauen. Echt geil die Kerle! Hut ab!

Drastische Veränderung der Google SERPs

In den vergangenen Monaten haben sich die Ergebnislisten von Suchmaschinen (SERP = search engine results pages) vor allem bei Google drastisch verändert. Hier ist nicht der Inhalt bzw. das Ranking der Suchmaschinen gemeint, sondern die Darstellung der Ergebnisse. Da sich diese Veränderung nun mehr als etabliert hat möchte ich ein paar Dinge kurz erläutern, für alle, denen die neuen Begrifflichkeiten für die Suchmaschinen neu oder fremd erscheinen.

Universal Search ist ein feststehender Begriff für ein von Google angemeldetes Patent. Bei Universal Serach werden zu verschiedenen Themensträngen wie zum Beispiel “DSDS” oder “Dieter Bohlen” nicht nur wie gewohnt normale Textergebnisse angezeigt, sondern verschiedene Darstellungen von einzelnen Ergebnissen. So kommt es vor, dass Newsbeiträge, Blog-Posts, Bildersuch-Ergbebnisse oder gar verwandte Videos angezeigt werden. Hinsichtlich der allbekannten Heatmap bei Suchmaschinenergebnissen, wo der Betrachter stets links oben über 90% der Betrachtungszeit verweilt, wird es nun in Zukunft eine vertikale Vermischung geben. Durch Bildinformationen bzw. Videosnapshots werden Besucher mit dem Auge sofort abgelenkt und schweifen von oben der SERPs nach vertikal nach unten. Wie dieses Phänomen der Universal Search sich auf die Zukünftige langjährig kaum veränderte “heatmap” auswirkt, wird sich zeigen.

Weitere Änderungen in der Darstellung der Google SERPs. Screenshots zum Vergrößern einfach anklicken.

Universal Serach Google – Videoergebnisse

Universal Search Google - Videoergebnisse

Universal Serach Google -Verwandte Suchvorgänge

Google Universal Search - Ähnliche Suchvorgänge

Universal Serach Google -News Ergebnisse

Google Universal Search - News Ergebnisse

Universal Serach Google -Blogposts

Google Universal Search - Blogposts

Weitere empfehlenswerte Beiträge von SISTRIX und SEONAUTEN zu den Themen:

Evolution der Google SERPs – sistrix Blog

Universal Serach Google – Was nun? – seonauten Blog

Linkdatenbanken – Linkscape und Majestic SEO im Vergleich

Und wieder ist das neue Suchradar erschienen, ein Magazin im PDF Format welches ich jedem SEO nur empfehlen kann. Aktuelle News im Bereich SEM (search engine marketing) und vor allem SEO/SMM sind natürlich auch mit dabei. Witzigerweise ist das Titelthema für mich heute sehr interessant, deswegen hier mein kurzes Feedback dazu.

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Yahoo! hat sich in den letzten Jahren etabliert als erste Anlaufstelle für einen SEO, um eingehende Links (Backlinks) zu Websiten zu prüfen. Im Gegensatz zu Google spuckt Yahoo! einfach umfangreichere und aktuellere Ergebnisse aus. Alternativ zu Yahoo! zeige ich hier zwei Linkdatenbanken mit Ihren Vor- und Nachteilen.
1.) Linkscape: Ein Tool von SEOmoz, die sich selbst als “Best SEO resources in the web” bezeichnen. Übrigens eine super Seite mit vielen guten Infos!
2.) Majestic SEO: Sieht wie ein spanischer anbieter aus

Linkscape
Kosten
SEOmoz PRO Mitgliedschaft erforderlich also 79$, 129$ oder 229$ pro Monat.
Interface
Ansprechende GUI sowie gute Übersicht der komplexen Daten. Gute Filtermöglichkeiten.
Links
Großer Nachteil, nur 3000 Links werden angezeigt.

Majestic SEO
Kosten
Abhängig von der Domain bzw. Nutzungsdauer. Abrechnung nach Credits.
Interface
Eher nüchterne GUI, dafür umfangreichere Menge an Daten.
Links
Auch für umfangreiche, größere Projekte geeignet. Keine Einschränkung bekannt.

Fazit
Linkscape bietet umfangreiche Filterfunktionen an hat jedoch einen großen Nachteil, dass bei 3000 Links Schluss ist. Majestic SEO im Gegenzug dient als Frischelieferant, der täglich neue Links ausspucken kann. Nachteil hier ist, dass die Qualität etwas unter dem riesen Umfang leidet. Tendentiell kann man jedem SEO empfehlen zunächst die kostenlose Yahoo!-Datenbank abzufragen und diese Links als TSV zu exportieren und entsprechend auszuwerten. Wer dann immer noch mehr wissen möchte kann sich immernoch für eine der kostenpflichtigen Linkdatenbanken entscheiden. Weitere Details zu diesem Thema im neuen Suchradar SEO Magazin.

SEO Kultur: SEO T-Shirts & Motive

Alexander hat auf seinem Blog  She-sign.de witzige SEO T-Shirts zur Auswahl. Laut eigener Aussage hat er keine gescheiten Motive im Netz gefunden. Der dazugehörige SEO Spreadshirt-Shop ist natürlich Pflicht. Auf der Suche nach coolen SEO Motiven habe ich hier ein paar nette Bildchen eingefügt, die sich auf einem T-Shirt sicherlich gut machen.

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“Offline” via seokratie

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Selten erreichbar oder? via seo-marketing-blog.de

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“SEO is not a crime” via internet4you.ch

Da gab es wohl eine SEO T-Shirt Gewinnspielwelle im letzten Jahr. Soviel zu den Gewinnshirt-Motiven. Folgende finde ich persönlich auch ganz witzig in Sachen SEO / Google als Motiv für Shirts. Einfach berieseln lassen, wer noch was geiles findet einfach comment hinterlassen, werde es nachträglich in den post gerne einbauen.

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copyright webconfs seowhite-hat-seo-picture

Wer hätte es gedacht? Google Trends mal anders…

… oder warum Paranoia nicht ganz unbedeutend sein sollte. Niemand weiß genau welche Daten Google wo und in welcher Form speichert. Manche Web-Starters haben Angst oder Paranoia vor der Datenkrake  Google und des etwaigen Datenmissbrauches. Ich sehe das eher nüchtern und habe hier eine eher interessante als erschreckende Datenverwertungsmöglichkeit durch Google entdeckt. Sie nenne sich Google Flu Trends. Hier geschieht nichts anderes, als dass Google verschiedene Suchanfragen zum Begriff “Flu” (dt. Grippe) zusammenführt und klare Tendenzen erkennt. Akkute Gefahr durch Grippewellen werden so durch Google Trends erkannt. Aber nicht nur für Grippewellen sondern für alle rapide ökologischen oder sozialen Veränderungen werden hier Tendenzen erkannt. Mehr darüber lesen direkt bei Google “Predict and Prevent

SEO Quiz und Kreuzworträtsel von webconfs

Webconfs ist eine englischsprachige Webseite mit vielen Infos über SEO. Neben nützlichen SEO Tools und SEO Artikeln finde ich diese zwei Dinge sehr unterhaltsam.

SEO Quiz:

Klein aber fein. 10 Fragen, die in 5 Minuten abgehakt sein dürften. Das mini SEO Quiz.

SEO Puzzle:

So etwas habe ich für SEO vorher noch nirgends gesehen. Ein Kreuzworträtsel rund ums Thema SEO. Witzig und lohnt sich. Schwierigkeitsgrad für bessere Anfänger.

SEO Tutorial: Eine Robots.txt selber machen

Die Robots.txt ist eine normale Textdatei, welche im Root-Verzeichnis der Webseite liegt. Eine Robots.txt bietet Betreibern von Internet-Seiten die Möglichkeit Einfluß auf die Indexierung von Suchmaschinen zu nehmen. Man kann wahlweise die Indexierung der eigenen Webseite verbieten, einschränken oder komplett erlauben. Hinsichtlich Suchmaschinenoptimierung ist es sinnvoll die Indexierung zuzulassen. Das ist soweit jedem bekannt.

Diese Liste zeigt die wichtigsten Befehle, die in einer Robots.txt möglich sind und was die einzelnen Befehle bewirken.

Jede Suchmaschine darf alle Seiten indexieren:

User-agent: *

Um duplicate Content zu vermeiden dürfen Suchmaschinen URLs (einzelne Seiten), die beispielsweise den Textinhalt “sID” und “sfkPage” nicht indexieren.

Disallow: /*sID*
Disallow: /*sfkPage*

In der letzten Zeile der Robots.txt kann der Pfad der Sitemap angegeben werden. Die Sitemap muss natürlich dort als XML-Datei gespeichert vorliegen.Genau so macht es nämlich Google und das kann ja nicht schaden. Robots.txt von Google.

Sitemap: http://www.fox-tutorials.de/sitemap.xml

Und so könnte ein komplette Robots.txt Datei, die sich jeder gerne kostenlos kopieren kann. Diese Robots.txt lässt alle Robots Ihre Seite indexieren, verbietet es das Impressum zu indexieren und gibt den Pfad der Sitemap für die Suchmaschinen an.

User-agent: *
Disallow: /impressum.html
Sitemap: http://www.domain.de/sitemap.xml

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